lockige frau

Dein innerer Kritiker hat einen Namen

Du kennst sie. Diese Stimme in deinem Kopf die dir sagt, dass du nicht gut genug bist. Die dir morgens im Spiegel zuflüstert, dass du zu viel bist oder zu wenig. Die bei jedem Fehler sofort da ist und sagt: Siehst du, wusste ich doch.

Wir alle haben diese Stimme. Aber die wenigsten reden darüber. Weil wir denken, sie hat recht. Weil wir glauben, sie gehört zu uns. Weil wir es so gewohnt sind, dass wir sie gar nicht mehr als das erkennen was sie ist: Eine Stimme. Nicht die Wahrheit.

Die Stimme die nie schweigt

Sie kommentiert alles. Dein Aussehen. Deine Arbeit. Wie du mit deinen Kindern umgehst. Was du gesagt hast auf der Party letzte Woche. Sie vergleicht dich mit jeder Frau auf Instagram und sagt: Die ist besser. Die schafft mehr. Die sieht besser aus. Die hat ihr Leben im Griff.

Und du glaubst es. Weil diese Stimme so vertraut klingt. So überzeugend. So allwissend.

Aber weißt du was? Sie lügt. Sie lügt die ganze Zeit.

Gib ihr einen Namen

Frau lächelt im Sonnenschein

Das klingt vielleicht seltsam. Aber es ist einer der wirksamsten Tricks die ich kenne. Gib deiner inneren Kritikerin einen Namen. Einen richtig albernen wenn du willst. Manche nennen sie Gertrude. Oder Frau Müller. Oder die Meckertante.

Warum das hilft? Weil du in dem Moment wo du ihr einen Namen gibst, Abstand schaffst. Sie ist nicht mehr du. Sie ist Gertrude. Und wenn Gertrude das nächste Mal sagt: „Du bist nicht gut genug“ – dann kannst du antworten: „Danke Gertrude, ich hab dich gehört. Aber ich entscheide jetzt selbst.“

Das klingt lustig. Aber probier es aus. Es verändert etwas. Weil du plötzlich merkst: Ich bin nicht meine Gedanken. Ich bin die Person die diese Gedanken beobachtet.

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Woher sie kommt

Deine innere Kritikerin ist kein Feind. Sie ist entstanden um dich zu schützen. Irgendwann in deiner Kindheit hat sie gelernt: Wenn ich streng bin, wenn ich alles kontrolliere, wenn ich nie zufrieden bin – dann passiert nichts Schlimmes. Dann wirst du nicht abgelehnt. Dann bist du sicher.

Das Problem ist: Was als Kind vielleicht sinnvoll war, ist als Erwachsene nur noch eine Last. Du brauchst diesen Schutz nicht mehr. Aber die Stimme hat das noch nicht mitbekommen.

Deshalb geht es nicht darum sie zum Schweigen zu bringen. Es geht darum, sie zu erkennen und ihr sanft zu sagen: Ich weiß dass du mich schützen willst. Aber ich bin jetzt groß genug um selbst zu entscheiden.

Was du ihr sagen kannst

frau am spiegel

Wenn sie das nächste Mal laut wird, versuch eine dieser Antworten:

„Danke für deine Meinung. Aber ich sehe das anders.“

„Das ist ein Gedanke, keine Tatsache.“

„Ich höre dich. Aber ich entscheide jetzt selbst wie ich mich fühle.“

„Du darfst da sein. Aber du darfst nicht bestimmen.“

Es geht nicht darum perfekt damit umzugehen. Es geht darum überhaupt anzufangen. Das erste Mal zu bemerken: Moment mal, das bin nicht ich. Das ist nur diese Stimme.

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Du bist nicht deine Gedanken

Du bist der Mensch der diese Gedanken hat. Und du hast die Wahl welchen du glaubst und welchen nicht. Das ist Freiheit. Nicht perfekte Stille im Kopf – sondern die Fähigkeit zu sagen: Ich höre dich, aber ich gehe trotzdem meinen Weg.

Und wenn Gertrude morgen wieder anfängt – dann weißt du jetzt wie sie heißt. Und das allein macht schon einen Unterschied.

Von Herzen, Sandra

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