Frau steht am frühen Morgen ruhig am Ufer eines Weihers im Pfälzerwald

Wie du lernst dir selbst zu vertrauen

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Meine Stimme, mit KI vertont

Wann hast du zuletzt eine Entscheidung getroffen ohne danach drei Menschen zu fragen ob sie richtig war? Wann hast du zuletzt auf dein Bauchgefühl gehört ohne es sofort wieder in Frage zu stellen?

Wenn du jetzt überlegst und dir nichts einfällt – dann bist du nicht allein damit. Viele von uns haben irgendwann verlernt sich selbst zu vertrauen. Nicht weil wir dumm sind oder unfähig. Sondern weil wir gelernt haben, dass andere es besser wissen. Dass unsere Meinung nicht wichtig genug ist. Dass es sicherer ist zu fragen als selbst zu entscheiden.

Aber weißt du was? Niemand kennt dein Leben besser als du. Niemand spürt besser was du brauchst. Und niemand weiß besser was sich richtig anfühlt – auch wenn du das gerade nicht glauben kannst.

Du willst gleich loslegen? Hier geht es direkt zu den kleinen Entscheidungen, mit denen du anfangen kannst.

Warum wir uns selbst nicht mehr vertrauen 

Es fängt meistens in der Kindheit an. Du wolltest etwas und hast ein Nein bekommen. Nicht einmal – hundertmal. Du hast gesagt was du fühlst und jemand hat gesagt: Stell dich nicht so an. Du hast eine Entscheidung getroffen und sie wurde belächelt.

Irgendwann hast du aufgehört zu fragen was du willst. Und angefangen zu fragen was die anderen von dir erwarten. Das war nicht dumm – das war Überlebensstrategie. Als Kind hast du gelernt: Wenn ich mich anpasse, bin ich sicher. Wenn ich nicht auffalle, werde ich nicht verletzt.

Aber du bist kein Kind mehr. Und die Strategie die dich damals geschützt hat, hält dich heute gefangen. In einem Leben das sich anfühlt wie das von jemand anderem.

Hand legt einen flachen Stein auf einen kleinen Steinturm am Ufer eines Weihers

Wie sich fehlendes Selbstvertrauen anfühlt 

Es ist nicht immer laut. Manchmal ist es ganz leise. Es ist der Moment in dem du etwas sagen willst – und es runterschluckst. Der Moment in dem du weißt was du brauchst – und trotzdem das Gegenteil tust. Der Moment in dem du dich entscheidest und sofort anfängst zu zweifeln.

Es ist das ständige Vergleichen. Die anderen schaffen das doch auch. Die anderen wissen was sie wollen. Die anderen sind sicherer.

Aber was du nicht siehst: Die anderen zweifeln genauso. Sie zeigen es nur nicht.

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Der erste Schritt ist winzig 

Du musst nicht morgen früh aufwachen und plötzlich an dich glauben. Das wäre gelogen und unrealistisch. Aber du kannst heute eine winzige Sache tun:

Triff eine kleine Entscheidung – und bleib dabei. Ohne jemanden zu fragen. Ohne es zu googeln. Ohne dich danach zu rechtfertigen.

Kleine Entscheidungen, mit denen du anfängst
Die Frage Wer antwortet
Was essen wir heute? Du entscheidest.
Welchen Film schauen wir? Du wählst.
Soll ich am Wochenende mitkommen? Du sagst was du wirklich willst.
Ohne jemanden zu fragen. Ohne es zu googeln. Ohne dich danach zu rechtfertigen.

Das klingt lächerlich klein. Aber für jemanden der jahrelang nicht auf sich selbst gehört hat, ist das riesig.

Dein Bauchgefühl ist nicht kaputt 

Vielleicht denkst du: Ich kann meinem Gefühl nicht vertrauen. Ich habe schon so viele falsche Entscheidungen getroffen.

Aber warst du es wirklich die diese Entscheidungen getroffen hat? Oder war es die Angst? Die Anpassung? Der Wunsch es allen recht zu machen?

Dein echtes Bauchgefühl – das das spricht bevor der Kopf anfängt zu analysieren – ist nicht unfehlbar. Aber es kennt dich besser, als du denkst. Du hast es nur so lange überhört, dass du seine Stimme kaum noch erkennst.

Es ist noch da. Leise. Geduldig. Es wartet darauf dass du wieder hinhörst.

Frau geht mit sicherem Schritt auf einem sonnigen Waldweg zwischen Buchen und Sandsteinfelsen

Wie du wieder anfängst dir zuzuhören 

Nicht mit großen Gesten. Sondern mit einer einfachen Frage die du dir ab heute stellst – jeden Tag, in kleinen Momenten:

Was will ICH gerade?

Nicht was erwartet wird. Nicht was praktisch ist. Nicht was die anderen denken. Was will ich?

Am Anfang wirst du vielleicht keine Antwort hören. Das ist normal. Stell die Frage trotzdem. Jeden Tag. Irgendwann wird die Stimme lauter. Und dann wirst du merken: Ich wusste es die ganze Zeit. Ich habe nur aufgehört mir zu glauben.

Du darfst dir vertrauen. Auch wenn du Fehler machst. Gerade dann.

Oft ist es die innere Kritikerin, die am lautesten dazwischenredet. Wie du ihr mit einem Namen etwas Abstand verschaffst, liest du hier. Und sieben kleine Übungen für mehr Selbstliebe helfen dir, dich selbst wieder ernst zu nehmen.

Von Herzen, Sandra

Lies auch: Warum du aufhören darfst dich zu entschuldigen

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Sandra · einfach jetzt

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