Zeitumstellung am 25. Oktober: So kommst du sanft durch die Woche danach
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In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt, und wir wechseln von der Sommerzeit in die Winterzeit. Ich schreibe dir schon heute darüber, weil die Tage danach oft anstrengender sind als die Nacht selbst, und weil du jetzt noch Zeit hast, dir diese Woche ein bisschen weicher zu machen.
Eine Stunde mehr, das klingt nach Geschenk. Länger schlafen, gemütlich frühstücken, ein Sonntag mit Bonus. Und dann ist es Dienstag, du bist müde, gereizt und um halb fünf wird es dunkel. Kennst du das? Du bist damit nicht allein, und du machst nichts falsch.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Sonntag, 25. Oktober, um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Winterzeit beginnt.
- Viele Frauen erleben die Woche danach als zäh, obwohl sie eine Stunde „gewonnen“ haben.
- Der eigentliche Wechsel passiert nicht in der Nacht, sondern im Alltag: Kinder, Arbeit und Termine laufen sofort im neuen Takt.
- Ein sanfter Plan für sieben Tage nimmt Druck raus, ohne dass du etwas Großes ändern musst.
Wann genau wird die Uhr im Oktober umgestellt?
Am Sonntag, dem 25. Oktober, um 3 Uhr morgens wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Diese Stunde erlebst du also zweimal.
So steht es in der Übersicht der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, die in Deutschland für die gesetzliche Zeit zuständig ist. Dort heißt es, dass zum Ende der Sommerzeit die Stundenzählung von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt wird. Handy und Laptop machen das von allein. Die Uhr am Backofen, im Auto und an der Kaffeemaschine wartet auf dich.
Mein kleiner Tipp: Stell die analogen Uhren schon am Samstagabend um. Dann wachst du am Sonntag nicht in einem Haus auf, in dem jede Uhr etwas anderes behauptet.

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Warum bringt mich eine geschenkte Stunde so aus dem Takt?
Weil die Stunde nur auf dem Papier geschenkt ist. Dein Alltag verschiebt sich trotzdem.
Am Sonntag fühlt sich alles leicht an. Ab Montag aber klingelt der Wecker zur gewohnten Uhrzeit, die sich für dich anfühlt wie eine Stunde später. Der Hunger kommt zu früh, die Kinder sind abends schon um sieben quengelig, und du selbst sitzt um neun auf dem Sofa und fragst dich, warum du so platt bist. Dazu kommt das Licht. Mit einem Schlag ist es am späten Nachmittag dunkel, und für viele von uns fühlt sich der Tag dadurch kürzer und schwerer an.
Ich erlebe diese Woche jedes Jahr als eine Art Zwischenraum. Nichts ist schlimm, aber nichts läuft rund. Und genau das ist der Punkt, an dem ich mir angewöhnt habe, nicht mehr gegen die Müdigkeit anzukämpfen, sondern ihr ein paar Tage lang Platz zu machen.
Wie gestalte ich die Woche nach der Zeitumstellung sanft?
Mit kleinen Anpassungen statt großer Vorsätze. Du musst nichts umkrempeln, nur ein paar Dinge weicher machen.

Die Extrastunde am Sonntag ist für mich der wichtigste Punkt. Viele Frauen nutzen sie ganz automatisch, um die Wäsche fertig zu machen oder den Kühlschrank auszuwischen. Ich mache es inzwischen andersherum: Diese Stunde bekommt niemand außer mir. Ein langer Kaffee, ein Spaziergang, ein Buch. Es ist die einzige Stunde im Jahr, die buchstäblich aus dem Nichts kommt, und es wäre schade, sie in den Putzeimer zu stecken.
Unter der Woche tut mir vor allem eins gut: der Gang nach draußen, solange es noch hell ist. Zehn Minuten in der Mittagspause reichen. Und abends darf es früher gemütlich werden. Wie du den Herbst mit warmen Lichtern, Decken und kleinen Pausen bewusst gestaltest, liest du in Cozy Selfcare.
Wenn dein Schlaf auch nach der ersten Woche nicht zurück in seinen Rhythmus findet, findest du auf der befreundeten Seite einfachdu viele Hinweise, wie du nachts zur Ruhe kommst und besser durchschläfst.

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Was kann ich für die Kinder tun?
Ihnen genauso viel Geduld schenken wie dir selbst.
Kinder spüren den neuen Takt oft am deutlichsten. Abends sind sie früher müde, morgens sind sie dafür früher wach. Manche Familien verschieben die Schlafenszeit über ein paar Tage in kleinen Schritten, andere lassen es einfach laufen. Beides ist in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du ihr Quengeln in dieser Woche nicht persönlich nimmst. Es ist nicht deine Erziehung. Es ist die Uhr.
Und wenn die Müdigkeit nicht weggeht?
Dann ist sie vermutlich nicht nur die Uhr, und du darfst genauer hinschauen.

Eine zähe Woche nach der Zeitumstellung ist für viele Menschen ganz normal. Wenn du aber schon vorher ständig erschöpft warst oder die Müdigkeit auch nach zwei, drei Wochen bleibt, dann sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Woran du erkennst, dass mehr dahinterstecken könnte, habe ich in Müde oder mehr? aufgeschrieben.
Häufige Fragen zur Zeitumstellung im Oktober
Wird die Uhr im Oktober vor oder zurückgestellt?
Im Oktober wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt, von 3 Uhr auf 2 Uhr. Damit endet die Sommerzeit und die Winterzeit beginnt. Eine Merkhilfe: Im Herbst stellt man die Gartenmöbel zurück ins Haus.
Warum bin ich nach der Zeitumstellung so müde, obwohl ich eine Stunde länger schlafen konnte?
Weil sich dein Alltag sofort verschiebt, während du dich erst langsam an den neuen Takt gewöhnst. Dazu wird es plötzlich früher dunkel. Viele erleben deshalb ein paar zähe Tage, die von allein wieder vorbeigehen.
Wie lange dauert es, bis ich mich an die Winterzeit gewöhnt habe?
Das ist sehr unterschiedlich. Viele erleben, dass sie sich nach etwa einer Woche wieder im Rhythmus fühlen. Wenn die Müdigkeit deutlich länger bleibt, lohnt sich ein Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt.
Eine Stunde für dich
Die Zeitumstellung kannst du nicht verhindern. Aber du kannst entscheiden, wie du durch die Woche danach gehst: mit Vorwürfen, weil du nicht funktionierst, oder mit ein bisschen Nachsicht, weil sich gerade etwas verschiebt.
Nimm dir den Sonntag. Nimm dir die Stunde. Und erlaube dir, ein paar Tage langsamer zu sein.
Einfach jetzt. Eine Stunde, die nur dir gehört.
Wenn dir die dunklen Morgen nach der Zeitumstellung schwerfallen: In meinem Artikel über die Morgenroutine im Herbst findest du sanfte Ideen, wie du aufstehst, wenn es draußen noch dunkel ist, ohne dich aus dem Bett zu zwingen. Hier geht es zur Morgenroutine im Herbst
Sandra · einfach jetzt
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